Outsider-Pop aus Deutschland und Japan

Wäre „Andreas Koyama“ ein Künstlername, stünde „Andreas“ für Deutschland, Currywurst-Pommes und das illustration_A_middleelende Warten auf den Zug. „Koyama“ dagegen für Japan, das Land mit der höchsten Dichte an einsamen Menschen und einer Liebe zur Spielzeugelektronik.

Ein „Halber“ oder haafu (jap.) ist nie Teil der Mehrheit. Das heißt: Fremdsein als Grundzustand. Gerade dann, wenn man – wie Andreas Koyama – zwar in Deutschland aufgewachsen, aber die Hälfte des Jahres in Nippon unterwegs ist.

Andreas Koyama hüllt Schrammelgitarren und Synthesizer in den warmen Glanz vergangener Tage, als Homerecording noch von der Magie des Mangels beseelt und ein Mobiltelefon noch kein ganzes Tonstudio war. Das ist dann weder Low-, noch High-Fildelity und wenn das Deutsche ncht mehr ausreicht, singt er eben auf Japanisch.

Andreas Koyama macht abseitigen Songwriter-Pop mit Texten auf Deutsch und Japanisch. Das selbstproduzierte Album „Deutsch ist keine Antwort“ ist ab dem 20.01. überall als Stream oder direkt über Bandcamp erhältlich. 

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ankikoyama@gmail.com